Theater; Ds chlinere Übel - es Dorf schuflet a sire ZuekunftAllgemein
3. März 2017
20:00 Uhr
Von der Region für die Region: Das Stadttheater Langenthal zieht in die Dörfer des Oberaargaus und lädt das Publikum aus der Region zu einem unterhaltsamen Theaterabend ein. Die beiden Oberaargauer Autoren Matthias Kunz und Urs Mannhart haben speziell für dieses Vorhaben ein Stück geschrieben mit der Losung: Ein Theater über jenes Dorf, in dem wir alle wohnen.

Bolliswil, ein Dorf im Oberaargau, ein Dorf wie jedes andere auch, abgesehen vielleicht von einer alten Fabrik. Die alte Bleiche steht seit Jahren leer, ihre Zukunft wird das Dorf prägen. Investoren und Architekten bemühen sich um sie. Die Gemeindepräsidentin weibelt. Die Bevölkerung zögert, sagt schließlich Ja, um Schlimmeres abzuwenden. Die Gemeindeversammlung hat aber nicht mit Res Rüfenacht gerechnet, einem Landwirt, der sich quer stellt. Ihm gehört ein Teil jener Parzelle, welche die Gemeinde benötigt, um die Bleiche in ein neues Zentrum zu verwandeln. Ob dieser Landwirt lediglich stur ist, oder ob er seine Gründe hat, weiß im Dorf kaum einer zu sagen. Rodwina ist womöglich die einzige, die ihn versteht, obwohl sie Bosnien zwar besser kennt als Bolliswil, das hat mit ihrer Geschichte zu tun.
Ds chlinere Übel ist ein Stück über blühende Ideen und sterbende Dörfer, in Mundart und mit Humor erzählt es von wirtschaftlichem Aufschwung und familiärem Konkurs, berührend erzählt es von kostbaren Sehnsüchten und billigem Wein.

Matthias Kunz, Schauspieler, Theaterpädagoge und Regisseur, verwurzelt im bernischen Roggwil. Sein Schaffen pendelt zwischen Kabarett und Theater, Satire und Kleinkunst. In verschiedensten, auf den unterschiedlichsten Bühnen gezeigten Genres lotet er die Grenzen zwischen Anspruch ans Publikum und Unterhaltung aus. Zusammen mit Rhaban Straumann bildet er das mehrfach ausgezeichnete Theaterkabarett-Duo Strohmann-Kauz.

Urs Mannhart, Schriftsteller, Studienabbrecher, Reporter, Chaot und Briefeschreiber. Im Bilgerverlag erschienen 2004 die Romane “Luchs“ und 2006 “Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola“. 2014 erschien im Secession-Verlag, Berlin, sein Roman “Bergsteigen im Flachland”.Als Reporter berichtet Mannhart seit 2003 unter anderem für “Der kleine Bund, Lettre International und Reportagen“ aus Frankreich, Ungarn, Serbien, Kosovo, Rumänien, aus der Ukraine, aus Russland und aus der Schweiz. Er lebt im Gravitationsbereich Langenthals.
LokalitätSchulhaus
Eichackerweg 1
3365 Grasswil
OrganisatorStadttheater Langenthal
Organisator/KontaktT: +41 (0)79 222 07 87
reto.lang(AT)langenthal.ch
www.stadttheater-langenthal.ch
VorverkaufGemeindeverwaltung Seeberg, 3365 Grasswil
oder
Alte Mühle Langenthal, Mühleweg 23, 4900 Langenthal Telefon: 062 922 26 66 / Dienstag bis Freitag 17.00 - 19.00 Uhr / E-Mail: stadttheater@langenthal.ch
Ticket-Linkhttp://stadttheater-langenthal.tixtec.com/de-ch/shows/angst - oder wie der phönix aus der asche
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