Die Franzosen

Untergang des alten Bern im Kampf gegen die französischen Truppen.
Aus Chorgerichtsakten ist ersichtlich, dass auch eine Seebergerin, welche im Krauchtal Dienst tat, bei der Schlacht von Fraubrunnen mitgekämpft hat. Sie erzählt, dass sie beim Rückzug von französischen Husaren umzingelt, zu Boden geworfen und vergewaltigt wurde. Die Chorrichter glauben der Magd und verpflichten sich, dem Kind beizustehen.

Dem Totenrodel ist zu entnehmen, dass in diesem Jahr eine Pockenepidemie herrschte und über 20 junge Leute als Opfer forderte.

Als die Franzosen mit dem bernischen Goldschatz nach Westen zogen, hielt auch eine Fuhre in Seeberg beim Wirtshaus. Der damalige Wirt gab den Fuhrleuten vom besten Wein, den er besass. Als sie alle betrunken waren, liess er heimlich ein Goldfass im Güllenloch verschwinden und hielt sich auf diese pfiffige Weise schadlos.

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