Beschreibung der Gemeinde im 'bernischen Regionenbuch'

  1. Pfarrdorf Seeberg mit Huf- und Schlosserschmitte; der Berg mit Kirche (zeitweise eine Hochwacht), Pfarrhaus und Schulhaus; das Löhli: Pinte und Bauernhaus (Heute Wirtschaft zur weissen Kuh). siehe Bild am Textende: Wirtschaft zur weissen Kuh (in Verzeichnis Gastronomie bereits enthalten)
  2. Dorf Niedergrasswil mit Hof Winterhalden; Regenhalden: 12 Häuser und Schmitte. Grasswil galt 1689 als „eine kleine, armmüthige Gemeinde, sehr beschwert mit der Armen Fuhr“.
  3. Dorf Obergrasswil; der Hof Bittwil mit 6 Häusern; Spiegelberg: 6 Taglöhnerhäuschen; Hof Wallachern.
  4. Dorf Riedtwil mit Tavernenwirtschaft, OELE, Stampfe, Wergreibe; je 1 Haus im Greut, Vorder- und Hinterhölzli, Liechthofstatt und Hopfern; je 2 Häuser im mittleren und untern Kasten 4 Häuser auf Oschwand.
  5. Zur Pfarrei Seeberg gehörte auch die Berggemeinde Juchten-Loch, welche aber zum Gericht Bollodingen in der Landvogtei Wangen gehörte.
  6. Gemeinde Juchten-Loch: der Hof Loch mit 5 Häusern, ferner 1 Haus im Baschiloch; Juchten mit 10 Häusern, je 1 Haus Heinihof, auf der Zelg, auf dem Knie (in alten Karten „Kneu“ genannt), Vorderlöffelhof (heute Fiedihaus) und Hinterlöffelhof (heute Teil von Juchteneegg), am Rain, Böschhüsli; 2 Häuser im Mutzbach; 2 Häuslein im Juchtengraben. Laut Bericht des Landvogts wohnten dort 1777 acht Taglöhner, 1785 auch ein Köhler

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